Ep.29 - Carl Friedrich von Weizsäcker: Mensch und Natur

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00:00:13: Bist du denn jetzt noch, der Mensch ist gut?

00:00:22: Oder was er tut?

00:00:29: Viele gehen noch im Job.

00:00:33: Bist Du denn noch, ihr seid ein Mensch hilfreich?

00:00:43: Zwischen Mut

00:00:44: und

00:00:58: Wunsch!

00:01:18: Du kannst hoffen und auch glauben.

00:01:22: Lass dir deine Zuversicht nicht rauben Zugleich gar nicht zwei.

00:03:24: Wir schreiben das Jahr der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, ist sechs Jahre alt.

00:03:36: Karl Friedrich von Weizsäcker, geboren und zwölf gestorben, zwei Tausend Sieben hält vier Vorlesungen an der Ludwig Maximilians Universität in München.

00:03:52: Der vierten Vorlesung gibt er den Titel Was sollen wir tun?

00:03:56: Ich zitiere aus dieser vierten aus dem Abschnitt Mensch und Natur.

00:04:04: Zitat, dass der Mensch die Natur tötet und dadurch sich selbst gefährdet – das ist ins öffentliche politische Bewusstsein erst in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts getreten.

00:04:30: Wissenschaft ist Wissen.

00:04:32: Wenn die Wissenschaft, die Gefahren für das Überleben der Natur erzeugt so wird genau auch die Wissenschaft erkennen können wie diese Gefahren vermieden oder überwunden werden können.

00:04:44: Rationelles Handeln müsste ausreichend sein die Gefahr zu überwinden die aus der Macht der Rationalität entstehen.

00:04:54: Aber dazu ist Kooperation notwendig, rationale Zusammenarbeit aller Betroffenen.

00:05:01: Von neuem werden wir auf den Weltfrieden und den Weltmarkt

00:05:06: verwiesen.".

00:05:20: gehe ich daher von dem heute am meisten diskutierten Beispiel aus, das sich schon in der ersten Vorlesung erbehindt habe.

00:05:29: Der Erwartungen einer Klimakatastrophe durch fortdauernde Energiefreisetzung aus fossilen Brennstoffen.

00:05:37: Die Experten schätzen dass bei fortdauender weltweiter Verbrennung im jetzigen Maßstab nach fünfzig Jahren das Klima sich hinreichend verändert haben werde um zum Beispiel den Wassergehalt der Ozeane zu einer Überschwemmung überwiegender Teile von ganz Bangladesch zu vermehren.

00:05:59: Er fügt ausdrücklich hinzu, dass er diese schwierige konkrete Abschätzung nicht durch eigene Sachkenntnis überprüfen könne.

00:06:09: Er benutze sie lediglich als Beispiel der Größenordnung ökologischer Effekte und der daraus folgenden Handlungsnotwendigkeiten.

00:06:20: Die Einschätzung, inwieweit Karl Friedrich von Weizecker eine rührende Naivität an den Tag legt, mögen die Hörerinnen dieses Podcasts beurteilen.

00:06:32: Das Einiges für ein im Rückblick erschreckendes Ausmaß einer Naivitätssprich, das wiederum mögen Noch nineteenhundertsebneunzig sieht er sich zu folgender Feststellung veranlasst.

00:06:54: Zitat nun haben wir gesehen, dass die Friedensfähigkeit der Staaten historisch wenngleich langsam gewachsen ist.

00:07:04: Wir dürften im ökologischen Bereich einen analogen vorsichtigen Optimismus fördern.

00:07:13: Den Menschen ist gewiss inzwischen weltweit vor Augen geführt worden, dass die von Karl Friedrich von Weizsäcker in Aussicht gestellten fünfzig Jahre bis zu den spürbaren und folgenreichen Effekten der Klimaveränderung sich wiederum als vielzu optimistisch erwiesen haben.

00:07:32: Die Klimakrise ist jetzt unter die von dulden keine Sekunde Aufschub.

00:07:43: Denn wir schreiben inzwischen das Jahr, und dann führe man sich vor Augen dass Typen wie Ulrich Siegmund in unserer Republik die Übernahme politischer Verantwortung anstreben.

00:07:58: Typen, die sich in erster Linie dadurch kändlich machen, dass sie zwischen ihren Ohren ein absolutes Vaku umtragen!

00:08:08: Warum dieses Harte Urteil?

00:08:12: Es ist gewiss nicht nur ein Zeichen schreiender Dummheit, wenn sich jemand in Jesnitz vor eine pfeifende und yolende Menge hinstellt und feststellt.

00:08:26: Ist das nicht ein tolles Wetter?

00:08:28: Endlich ist der Sommer zurück – endlich ist er da!

00:08:32: Der Klimawandel Der sympathische, tiefgebräunte Wahlkämpfer Ulrich Siegmund gibt seinen Anhängern die Blaupause an die Hand für ein zynisches und menschenverachtendes Politikverständnis.

00:08:49: Aber man kann all das ja inzwischen sehr viel besser besingen und eingängiger vermitteln als durch solche theoretilastige Auslassungen.

00:09:28: Ich sehne mich nach einer Küchenzeile, wo ich dort darf ich's bleiben.

00:14:03: Lügenpresse ist im Übrigen eine Erfindung der Lügner und Betrüger von der AfD.

00:14:10: Der von den Nazis ermordete evangelische Theologe Dietrich Bonnhöfer hat in seiner Theorie der Dummheit vor allem darauf hingewiesen, dass insbesondere dumme Menschen besonders anfällig sein für Manipulation.

00:14:29: Wer für die AfD stimmt, muss sich darüber im Klaren sein, dass dieses Votum gleichzeitig die völkerrechtswidrige Aggression der Mörderbande um Vladimir Putin hinnimmt.

00:14:42: und wer eine solche Politik toleriert darf in unserer Republik keine politische Verantwortung in Gestalt öffentlicher Ämter in die Hände bekommen.

00:15:25: Draus vom Walde komme ich her und ich muss euch sagen, es weihnachtelt sehr.

00:15:31: Putin sa mei lässtes leuchten und krachen beschert die Ukraine mit feurigen Sachen Und ganz ohne Not bringt Putin ihr Leid um den Tod.

00:15:42: Manch Friedensbewegter weiß dazu.

00:15:44: rat Haltet die Beine doch ruhig und still.

00:15:48: Warum reizt dir Putin zur Tat?

00:15:50: Gebt ihm doch was er will.

00:15:53: Er kommt dann ganz friedlich mit seinen Soldaten.

00:15:56: Sie brauchen nicht mal Raketen, sie schreiten auch so zu Heldentaten.

00:16:02: Denkt an Irpin an Botscha und vergesst nicht zu beten.

00:16:05: Aber Beten braucht ihr doch nicht.

00:16:08: Das besorgt der Popeküre.

00:16:11: Er spuckt ihm Jesu Kind ins Gesicht Steckt Putin im Marsch bis zur Brille.

00:16:17: Er predigt den Hastes des Booten Im Namen des Herrn Erschendet die Bibel mit ihren Geboten signet.

00:16:25: Er predigt den Hass des Despoten im Namen des Herrn.

00:16:31: Er schändet die Bibel mit ihren Geboten, segnet Mörder!

00:16:36: Es tut er doch gern!

00:16:40: Kürl und Putin.

00:16:41: bascharala soll der Tamörda und Staatenlenker.

00:16:46: Sie werden nicht satt, genießen Asyl im Henker.

00:16:51: Was riebt uns damals der Kant?

00:16:54: Achtet einander und schließt doch Verträge Mit einander von Land zu Land Denn krummes Holz bleibt eh wirklich schräge.

00:17:03: Das hat er sich klug ausgedacht.

00:17:05: Aber die Rechnung ohne den Schmidt gemacht.

00:17:08: Der schrieb schon den Nazis Die Lehr viel fein bringt, viel eher.

00:17:15: Ege könnt ihr wohl scheißen.

00:17:17: Der Fremde ist euer Feind.

00:17:20: Ihm dürft dir das Herz gern entreißen.

00:17:22: Gesetz bleibt das was der Führer meint.

00:17:26: Ob Minsko oder München Verträge stehen auf Papi, sie bestehen halt aus Wünschen.

00:17:34: Doch der Wille zur Macht schmückt das Panier!

00:17:41: Balde komme ich her und ich muss euch sagen es weihnachtet sehr.

00:17:47: Draus vom Balde komm' ich her Und ich muss ihr sagen es beinachtet sehr.

00:17:52: Ich bin zwar der Weihnachtsmann und riet euch allen gerne zur Tat Doch höre ich umher im düsteren Tan und warte geduldig auf göttlichen Ra.

00:18:03: Ich kenne wohl die Lok, Und auch die Lehr Vom Widersinn der Intervention.

00:18:10: Wie schwer Flexion Es zahlen wehrlose Vor allem die Kinder Wie eins in den Kazzets Der Menschen schinder.

00:18:21: Der Tod war ein Meister aus Deutschland.

00:18:23: Heute trägt er Putins Gewand.

00:18:26: Nun sehen viele in Trump einen Trumpf mit gewaltigen Muskeln trocken zu legen.

00:18:31: Den Sumpf legt dich ins Zeug, du Semidesboot und leg ihm das Handwerk dem Russen tot!

00:18:38: Und solltest dir wieder erwarten gelingen den Frieden im Sinne aller zu bringen?

00:18:44: Dann gehört ihr im Zeichen der Söhne in Oslo die ganz große Bühne.

00:18:49: Vielleicht wirst Du dann ein Mensch... ...geläutert und auch noch besonnen Der erkannt, als ihm Schmidt Karl folgt.

00:18:58: Geläutert und mehr noch besonnen.

00:19:04: Draus vom Walde komme ich her Und ich muss euch sagen es weihnachtet sehr!

00:19:15: Ja, Ich bin der Weihnachtsmann Aber ich kann nichts von dem Was mir rechtens scheint.

00:19:22: und genehmig Bin ein armer Mann.

00:19:26: Es bräucht schon den Nikolausamtbild zur Buub um Mördern des Booten einzuhalzen.

00:19:32: Sie brechen Ordnung ins rechtlose Haus und würden mit Strafen nicht geizen, doch wissen die meisten Strafen helfen hier nicht.

00:19:44: Nichts leisten wenn's uns allen am Willen gebrücht.

00:19:49: Ob Kyrill Franziskos wer immer sei der Imamten Die Stirn wird die Herzen bemühter ja Hirn.

00:20:06: Da sah der Weihnachtsmann sein Gefährten im Jahreskreise Mein Freund, er hasst es klug und auch weiße.

00:20:12: Doch färbt der Hase das Russenei Den Pinseltunk der in Blut triefend rot dem Grund.

00:20:21: die Russen bringen weiter den Tod.

00:20:24: Der Tram stellt Bier auf den Koffee Put ihn auf den Übel riechenbraunend Am serviert auf silbernem Tablett.

00:20:41: Das Völkerrecht versingt im Schlamm.

00:20:43: Und dann mit Vladimir das Bett.

00:20:46: Die große Bühne heißt gewiss nicht aus Loh Der Ort stinkt übel

00:20:51: wie ein Klokal Schmidt,

00:20:53: der hat gewonnen Und ganze Ideen sind im Machtkahl kühlzerronnen.

00:20:58: Ach lieber kleine Austerhase Hilf du uns doch verdirbt die Eier?

00:21:04: Führt ihr wen an seiner Nase.

00:21:06: Wenn Rechte braune Brut nun blässt zur Feier?

00:21:09: Zeig dich kämpferisch und schenk uns braven Leuten neue Eier.

00:21:18: Wir

00:21:37: können dir rückblickend leider nur eine dramatische Fehleinschätzung attestieren.

00:21:43: Weder ist die Friedensfähigkeit der Staaten gewachsen, Noch gibt es im ökologischen Bereich auch nur den geringsten Anlass zu einem vorsichtigen Optimismus.

00:21:54: Die Menschheit tanzt auf dem Vulkan und die Reichen und Superreichen tun das so, als gehebe es kein Morgen!

00:22:44: Pink-Warts, Oma Übers warme Meer.

00:22:50: Kommt doch alle her Von der Eft und von der Ahr.

00:22:55: Von der Erft und vom Der Ahr Hier auf Malle werden eure Träume.

00:23:01: Hier auf Male werden eure träume wahr.

00:23:16: Den hab ich alle Zeit im Rücken durchreiten.

00:23:48: Kritikaster könnt ihr sagen Leckt uns am Arsch.

00:23:59: Die Kasse hat ein riesen Loch.

00:24:20: mehr recht als schlecht.

00:24:24: Die Rechnung flattert uns allein ins Haus, die Freiheit von dieser Welt!

00:24:49: Da wollen wir ein...

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